Trauringe
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Trauringe (auch Hochzeitsringe) werden in den meisten Kulturkreisen bei der Hochzeit als ein Zeichen der Verbundenheit ausgetauscht. Das Symbol der miteinander verschlungenen Ringe ist ein allgemein anerkanntes Zeichen für die Hochzeit bzw. die Ehe. In manchen Fällen sind die Verlobungsringe auch gleichzeitig die Trauringe, dies ist jedoch von Fall zu Fall verschieden.
Für gewöhnlich sind die Ringe aus Edelmetall, wobei Gold, Platin und Silber den größten Teil der Trauringe ausmachen. Üblicherweise sind beide Ringe sehr ähnlich oder auch gleich, allerdings haben die meisten Trauringe der Braut einen oder mehrere Diamanten.
Immer beliebter wird es, die Trauringe selber zu machen, da dies eine stärkere Verbindung des Ehepaars mit den Ringen ermöglicht.
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Symbolik der Trauringe
Die Trauringe gelten als Symbol der Ehe. Die ineinander verschlungenen Ringe sind ein Zeichen für die Untrennbarkeit des Brautpaares, da die Ringe nur getrennt werden können, wenn einer der beiden Trauringe zerstört wird. Zusätzlich deutet das Symbol der Trauringe auf das Zeichen der Unendlichkeit hin.
Historischer Hintergrund
Trauringe gab es schon in der frühen Antike. Damals war es jedoch nur für die Frauen üblich, einen Ring zum Zeichen der Ehe zu tragen. Diese waren meist noch aus Eisen. Der Ring wurde am 4. Finger der Linken Hand getragen, weshalb dieser Finger auch heute noch als "Ringfinger" bezeichnet wird. Früher dachte man, dass es eine direkte Ader von diesem Finger zum Herzen und somit zur Liebe gab.
Spätestens im 9. Jahrhundert nach Christus wurde der Trauring zum offiziellen Zeichen der Treue und Verbundenheit, die mit der Ehe einhergeht. Fester Bestandteil der Trauzeremonie wurde der Ring allerdings erst im 13. Jahrhundert nach Christus.
Verschiedene Materialien
Trauringe aus Gold
Trauringe in Gold sind wahrscheinlich eine der häufigsten Trauringmaterialen der letzten Jahrhunderte. Nicht nur wegen des hohen Wertes des Materials wird Gold gerne für Trauinge verwendet. Gold gilt allgemein als wenig problematisch, was Allergien angeht.
Bei Goldringen kann man sich für für das klassische Gelbgold, Weißgold oder Rotgold entscheiden. Je nach Wunsch wird das Gold mit anderen Metallen legiert, was zu den erwünschten Farben des Goldes führt. Für Weißgold wird Palladium beigemischt.
Trauringe aus Silber
Silberringe haben im Vergleich zu Goldringen einen entscheidenden Vorteil: Das Material ist bedeutend günstiger. Allerdings haben manche Menschen eine Silberallergie, die einen Trauring aus Silber nicht tragen können. Außerdem ist Silber eines der weichsten Materialien unter den Edelmetallen, weshalb sich leicht Macken im Hochzeitring finden.
Trauringe aus Platin
Platinringe gehören mit zu den wertvollsten der Ringe, da Platin noch 30 mal seltener ist als Gold und somit der Preis von Platin sehr hoch ist. Dafür bieten Trauringe aus Platin eine schöne Farbe, die der Farbe von Silber stark ähnelt. Daher ist Platin oft die Wahl für Brautpaare, denen Gold nicht so sehr zusagt, die aber trotzdem einen wertvollen Ring haben wollen.
Platin gilt als eines der härtesten Edelmetalle und verkratzt daher nicht so leicht. Im Gegensatz zu anderen Metallen nutzt sich Platin nicht ab und kleinere Kratzer und Macken können beim Juwelier ohne probleme wieder entfernt werden.
Trauringe aus Palladium
Palladium reagiert nicht mit der Luft und behält daher, genau wie Platin, immer seinen Glanz.
